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Panoramafoto von Wien, darüber der Schriftzug: "100 Zukunftsideen für ein Grünes Wien"

100 Zukunftsideen

Wien muss nicht nur die Corona-Krise, sondern auch die Klimakrise meistern. Damit der Aufbruch aus der Krise gelingt, muss sich unsere Stadt verändern. Auf Landesebene, in jedem Bezirk und jedem Grätzl. Hier sind auszugsweise 100 Ideen für die Zukunft, mit denen wir Wien noch Grüner und lebenswerter machen wollen.

365 Tage gratis Öffis für alle Wiener*innen

​Wir wollen ein Jahr lang die Wiener*innen entlasten und ihnen die Wiener Öffis gratis zur Verfügung stellen. Für Jahreskartenbesitzer*innen wird die Jahreskarte um 1 Jahr verlängert. Damit entlasten wir die Wiener*innen in der Krise um bis zu 365 Euro und stärken den Konsum. Gleichzeitig schaffen wir einen Anreiz, auf klimafreundliche öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Durch die Corona-Krise haben viele Menschen ihre Jobs verloren, mit den Gratis-Öffis ermöglichen wir etwas für das Konto jedes Einzelnen. Die einen brauchen jetzt gerade jeden Euro. Und alle haben einen Anreiz mehr, die U-Bahn zu nehmen und das Auto stehen zu lassen. Denn wir wissen, den größten Anteil am CO2-Ausstoß in Wien hat der Autoverkehr. Es gibt auch internationale Beispiele: Die Stadt Tallin (Hauptstadt von Estland) hat schon Gratis-Öffis. Luxemburg hat sie auch. Nach dem ersten Jahr der Einführung der Gratis-Öffis werden wir dann evaluieren, wie es funktioniert hat und dann entscheiden, wie es weitergeht.

Weniger Verkehr in der Josefstädter Straße

Die Josefstadt ist der Bezirk mit dem geringsten Anteil an Grün in ganz Wien. Das muss nicht so sein. Wir machen die Josefstädterstraße zur Begegnungszone und schaffen Platz zum Verweilen und flanieren.
Zwischen Lange Gase und Palais Strozzi heißt's dann: mehr Platz und sichere Fahrt für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen. Öffis können ungehindert durchfahren, die Menschen haben mehr Platz. Bäume, Wasserelemente und beschattete Sitzgelegenheiten laden zusätzlich zum Verweilen ein und schaffen Anreize für die lokale Wirtschaft.

Visualisierung der Begegnungszone Josefstädter Straße

​Wohnungen sind zum Wohnen da

​Wohnungen sind zum Wohnen da, Hotels und Pensionen für touristische Nutzungen. Wiener Wohnraum darf nicht zweckentfremdet werden. Die widmungsgemäße Nutzung von Wohnungen wird in Zukunft verstärkt überprüft.

100.000 Bäume für Wien

​Bäume und Parks verbessern Luft und Klima in der Stadt. Daher wollen wir zum einen 100.000 neue Bäume pflanzen und insbesondere in dicht verbauten Stadtteilen Baumtröge oder mobile Grünpflanzen zu Verfügung stellen. Zum anderen gilt es, den aktuellen Baumbestand nachhaltig zu schützen. Dafür wollen wir höhere Budgetmittel für eine wirksame und ressourcenschonende Baumpflege zu Verfügung stellen und einen Masterplan zum nachhaltigen Schutz der Stadtbäume ausarbeiten lassen. Darüber hinaus sollen bereits in den Baumschulen schwerpunktmäßig Arten aufgezogen werden, die extreme Hitze und die Bedingungen in der Stadt gut aushalten. Auch im Winter werden Salzstreuverbote genauer kontrolliert werden und der Winterdienst wird in Zukunft den Gebrauch von Natriumchlorid als Streumittel massiv einschränken müssen. Denn das Salz ist Gift für die Bäume.

​Mit dem Rad von Gersthof bis zum Gürtel

​Mit dem autofreien Schulvorplatz Schulgasse und der fahrradfreundlichen Gestaltung von Lacknergasse bis Martinstraße ist ein erster Abschnitt geschafft. Mit der fahrradfreundlichen Gestaltung auch des unteren Schulgassenabschnitts und einer fahrradfreundlichen Lösung zwischen Aumannplatz und Gersthof wird es endlich möglich sein, mit dem Rad gut von der Volksoper bis zum Gersthofer Platzl zu kommen.​

​Solarstrom auf Wiens Dächern

Wir wollen, dass künftig auf jedem neuen Dach in Wien eine Photovoltaikanlage installiert wird. Und auch auf Gemeindebauten sollen, wo möglich, Solaranlagen installiert werden. Damit beschleunigen wir den Ausstieg aus fossiler Energie und werden energieautark.

​Die Gumpendorfer Straße mach ma Grün

​Die Gumpendorfer Straße ist eine Durchzugsstraße ohne Lebensqualität. Ohne Ruhe, ohne Aufenthaltsqualität, ohne Verkehrssicherheit. Die Menschen leiden unter dem Verkehr: viele Geschäfte und Lokale, die wir so liebgewonnen haben, kämpfen ums Überleben oder stehen bereits leer. Wir wollen eine Gumpendorfer Straße, die zum Spazierengehen, Auslangenbummel und Verweilen einlädt. Eine Straße, auf der man gefahrlos queren und Radfahren kann. Eine Straße mit Lebensqualität.​

Visualisierung der Begegnungszone Gumpendorfer Straße

​Fünf neue Parks im fünften Bezirk

Wien ist mit über 53 Prozent Grünanteil nicht nur die grünste Stadt Europas, sondern die grünste Stadt der Welt, und diesen Titel wollen wir nicht nur beibehalten, wir wollen unter Beweis stellen warum wir ihn haben. Deshalb wollen wir fünf neue Parks im Fünften Bezirk. Zeigen wir, was möglich ist.

Bessere Radwege für die Leopoldstadt

Wir wollen die Fahrradinfrastruktur in der Leopoldstadt ausbauen. Spätestens seit dem Fahrradboom in der Corona-Krise ist das dringend notwendig. Schaffen wir sichere Radwege für leistbare und klimafreundliche Mobilität.​

​So schön kann die Margaretenstraße sein

Nur 13 Prozent der Wiedner*innen nützen für ihre Wege das Auto, sie bewegen sich lieber umweltfreundlich mit Öffis, dem Rad oder gehen zu Fuß. Wir planen die Margaretenstraße in Fortsetzung der Operngasse zur verkehrsberuhigten Zone umzugestalten, mit mehr Bäumen für Kühlung und Beschattung, mit Bänken und Tischen für Menschen, die keinen Balkon haben und Luft schnappen wollen.

Visualisierung der Begegnungszone Margaretenstraße

​Nachhaltige, regionale Wirtschaft stärken

​Die Stadt Wien unterstützt einen Paradigmenwechsel weg vom Schutz privater Profite in einer immer globalisierten Wirtschaft hin zu mehr demokratischen Spielräumen für eine nachhaltige, auf die Region ausgerichtete Wirtschaftspolitik. Betriebliche Mitbestimmung steigert die Zufriedenheit und damit die Produktivität und eine regionale Kreislaufwirtschaft stärk die lokalen Betriebe und schont das Klima.

Reparieren statt neu anschaffen

​Reparaturzentren in allen Bezirken helfen Konsument*innen bei der Weiter- und Wiederverwendung von Geräten. Dies spart Kosten und schont die immer knapper werdenden Ressourcen. Reparierbarkeit wird ein Kriterium im öffentlichen Beschaffungswesen.

Mehr Frauen in Forschung & Entwicklung

33 Prozent des Forschungspersonals in Wien sind Frauen. Obwohl die Akademikerinnenquote kräftig anstieg - mehr als die Hälfte der Studierenden in Wien sind weiblich - ist im Bereich Forschung & Entwicklung der Frauenanteil, insbesondere im Unternehmenssektor, unterdurchschnittlich. Mit gezielten Frauenförderprogrammen und der Koppelung von öffentlichen Fördermitteln an betriebliche Gleichstellungsmaßnahmen wollen wir den Frauenanteil schrittweise in den nächsten 10 Jahren auf ca. fünfzig Prozent erhöhen.

​Begegnungszone in der Nußdorfer Straße

​Ob Nußdorfer Straße, Alserbachstraße oder Julius-Tandler-Platz. Sie alle haben es verdient, Orte für Menschen, lokale Geschäfte, Orte für Begegnungen zu sein. Statt Staub, Hitze und Lärm wollen wir Bankerln, Bäume, Brunnen und Bim​.

Visualisierung der Nußdorfer Straße

Volle Unterstützung für Alleinerzieher*innen​​

​​90 Prozent der Alleinerziehenden sind Frauen. Sie müssen noch stärker als andere Eltern jonglieren, um Ausbildung, Berufs- und Familienleben in Einklang zu bringen. Wir wollen Ein-Eltern-Familien durch den Ausbau der Unterstützungsangebote, bei Bedarf sowohl finanziell als auch personell, beistehen und stärken.

35-Stunden-Woche für alle Beschäftigten der Stadt Wien

Wir machen stärker, was die Stadt Wien so stark macht: Von der Pflege über die Müllabfuhr bis zum Kindergarten, von der Rettung bis zur Feuerwehr. Wir führen die 35 Stunden Woche ein. Bei 65.000 Beschäftigten der Stadt Wien schaffen wir so 7.000 neue Jobs. Und entlasten gleichzeitig alle, die Tag für Tag diese Stadt am Laufen halten. Das sind vor allem Frauen. Denn 60 Prozent der Beschäftigten der Stadt Wien sind Frauen. Allein in den städtischen Kindergärten arbeiten 97 Prozent Frauen, in der Pflege sind es 82 Prozent, in der Verwaltung 73 Prozent. Eine 35-Stunden-Woche bedeutet de facto eine Gehaltserhöhung. Bei den 7.000 neuen Jobs, die dadurch geschaffen werden, soll der Fokus auf den Erwerbseinstieg von jungen Menschen und älteren Beschäftigten gelegt werden.

Margareten: Mehr Sport- und Kulturveranstaltungen mit Frauen-Fokus

​Wir wollen Frauen in Margareten nicht nur vor den Vorhang holen, sondern auch das Angebot an Sport- und Kulturveranstaltungen von und für Frauen fördern.​

Die eigenen Rechte kennen: Gegen Hass im Netz

​Cybermobbing, Fake News, Hate Speech – diese Begriffe sind längst Teil des Schulalltags geworden. Deshalb wollen wir, dass Sensibilisierung an Schulen zum Thema Internet/Social Media Nutzung und Workshops zur rechtlichen Situation ausgebaut werden. Denn wer seine Rechte kennt, kann sich schützen und wehren.

Mit einem Wissenschaftscluster die Klimakrise bewältigen

​Die Klimakrise stellt Wien vor besondere Herausforderungen. Wir wollen das gesamte Knowhow an Wissenschaft und Forschung der Stadt bündeln, um mit inter- und transdisziplinären Lösungen den Klimawandel zu bremsen. Von Medizin bis Energie, von Umwelt über Soziologie bis Architektur - quer über alle Disziplinen wird über Ursachen und Folgen des Klimawandels für den urbanen Raum geforscht, damit wir die Paris-Ziele erreichen.

Kühle Zone Neubau

​Die Coronakrise zeigt, wie wichtig hochwertiger öffentlicher Raum ist. Wir wollen die UBahn-Bauarbeiten als Chance nutzen, den Bezirk zukunftsweisend und klimaangepasst zu entwickeln. Wir pflanzen heute das Grün von morgen, das sich alle ersehnen. Im Fokus stehen dabei zahlreiche sichtbare und wirksame Verbesserungen der Stadtgestaltung wie etwa mehr Bepflanzung zur Bekämpfung von urbanen Hitzeinseln, Aufenthalts-Oasen und Verkehrsberuhigungsmaßnahmen.​

Mehr Öffis und dichtere Intervalle in Simmering

​Auch in Simmering muss der öffentliche Verkehr stark ausgebaut werden.​

Radschnellstrecke von Perchtoldsdorf nach Meidling

​​Auch der Speckgürtel muss mit dem Rad gut erreichbar sein. Deswegen wollen wir eine Radschnellstraße von Meidling nach Perchtoldsdorf bauen.​

Parkraumbewirtschaftung auch in Hietzing

​Hietzing darf nicht länger der Gratisparkplatz für Niederösterreich sein - sondern braucht eine sinnvolle Parkraumbewirtschaftung mit Zonenmodell.​

Die Goldschlagstraße soll ruhiger werden

Eine ruhigere Goldschlagstraße kommt Mensch und Klima zugute. Wir wollen mehr solche Straßen!​

Verkehrsberuhigte Goldschlagstraße

​Radnetz in der Brigittenau ausbauen

​Der Radboom geht weiter, doch in der Brigittenau wird seit Jahren nicht darauf reagiert. Wir wollen das ändern.​

Mehr Begrünung in der Donaustadt

​Hitzeinseln werden immer mehr zum Problem, vor allem für ältere Menschen und Kinder. Je mehr Grün wir schaffen, desto erträglicher wird es im Hitzesommer in der Stadt.​

Öffi-Turbo für Liesing

Wir fordern den Ausbau des öffentlichen Verkehrs & Ausweitung der Kernzone auf den Bezirk Mödling.
Über 50.000 Menschen aus dem Bezirk Mödling pendeln täglich. In Liesing sind die Voraussetzungen zur Parkraumlenkung geschaffen. Wir haben jetzt die einmalige Chance, nachhaltige Maßnahmen zur Verbesserung des öffentlichen Verkehrs zu setzen, damit dieser als echte Alternative zum Auto mithalten kann. Wir haben es schon geschafft das Leben vieler Menschen durch eine Taktverdichtung der Schnellbahn zu erleichtern, doch es ist noch nicht Zeit aufzuhören, zusammen verbessern wir den Alltag vieler Leute, und tun dem Klima etwas Gutes.​​

​Geschäftsstraßen & Öffentlichen Raum beleben

Zur Leerstandsaktivierung und Attraktivierung von Erdgeschoßzonen wird ein Bündel verschiedenster Ideen geschnürt: Zwischennutzungen werden weiter vorangetrieben, gewerbliche Nutzung aus Wohnungen ins Erdgeschoss verlagert (Förderung für z.B. Ärzte, Kreativwirtschaft, Handwerksbetriebe). Leerstände in Nebenlagen werden durch Förderung/Übernahme der EG-Miete bis zu einem Jahr zu Kultur und Pop-Up-Räumen. Und nicht zuletzt: Keine Umwidmung von Erdgeschoßlokalen in Garagen mehr!

Wien bleibt Spitzenreiter bei geförderten Wohnungen

Der hohe Anteil von geförderten bzw. Gemeindewohnungen in Wien wirkt preisdämpfend. Das muss auch in Zukunft so bleiben! Kein Verkauf von öffentlichem Eigentum an Private, im Gegenteil: der durch rot-grün wieder aufgenommene Bau von Gemeindewohnungen muss weiter gehen. Jede zweite Wohnung in Wien bleibt damit leistbar. Der Baugrund in der Stadt bleibt vor allem für geförderten Wohnraum reserviert.

Althäuser gasfrei machen

Es geht auch ohne fossile Energie im Altbestand! In einem Pilotprojekt machen wir in 2 Jahren 100 Althäuser gasfrei und zeigen so den Weg in eine nachhaltige Zukunft. Mit den daraus gewonnenen Erkenntnissen und geeigneten Förderprogrammen gehen wir konsequent den Weg zu 100% erneuerbaren Energieträgern. 

Berufseinsteiger*innen unterstützen

​Junge Menschen mit Ausbildung und Jungakademiker*innen sollen durch öffentlich unterstützte Beschäftigung erste Berufserfahrung sammeln können. Mittels eines Stipendiensystems werden Ausbildungspraktika in NGO-Bereichen und Kleinunternehmen gefördert, wenn diese Einrichtungen selbst kein Geld für Praktikant*innen haben und bereit sind, Qualitätsstandards für Praktika zu erfüllen.

Mit Erasmus+ Auslandserfahrungen sammeln

In einem anderen Land zu lernen, eine Ausbildung zu absolvieren, zu arbeiten oder eine Freiwilligentätigkeit auszuüben, das ist mit dem Programm Erasmus+ auch für Schüler*innen und Lehrlinge möglich. Leider ist das noch viel zu wenig bekannt. Durch verstärkte Bewerbung z.B. in Jugendzentren und Bildungseinrichtungen kann die Stadt Wien das Programm bekannter machen, damit mehr Jugendliche, aber auch Erwachsene, von internationalen Erfahrungen profitieren können.

Überbetriebliche Lehrausbildung ausbauen

Vielen Jugendlichen in Wien auf der einen, stehen relative wenige Lehrstellen auf der anderen Seite gegenüber. Durch die aktuelle Krise hat sich die Situation noch einmal deutlich verschärft. Hier sollen überbetriebliche Lehrausbildungseinrichtungen einspringen und die Zeit der Krise nutzen, um Jugendliche in zukunftsträchtigen Berufsfeldern auszubilden.

Grün- & Freiraum für jedes Kind

​Jedes Kind in Wien hat Zugang zu Grünraum in der Wohnumgebung. Ab dem Volksschulalter ist dieser auch selbständig erreichbar. Ein Kinder-Stadtplan bzw. Kinder-Grätzelplan zeigt die besten Stellen: Trinkbrunnen, Spielplätze, Skaterbahnen, Radspielplätze, Ballplätze, Kinderfreibäder, Bibliotheken, wilde Wiesen zum Toben, abenteuerliche Entdeckerwege, Radwege und generell sichere Wege für Kinder. Für Smartphone-Kids wird eine App mit diesen Infos entwickelt.​

Sicherer Schulweg für alle

Schulwege sollen für alle Kinder sicher und selbstständig bewältigbar sein. Schulvorplätze sind grundsätzlich autofrei und damit sicher gestaltet. Schulwegekarten erleichtern die Suche nach einem sicheren und attraktiven Schulweg. Eine verkehrssichere Gestaltung der Gehsteigbreiten mit ausreichend Abstand zum motorisierten Verkehr und genug Platz bei Haltestellen laden zum Gehen bzw. mit dem Scooter fahren ein. Die Geschwindigkeit im Verkehr ist reduziert, Sichtbeziehungen und Beleuchtungen sind ausreichend. 30er Zonen und freie Sicht auf Zebrastreifen bzw. Begegnungszonen schaffen den nötigen Platz.

Radspielplätze für die Zukunft

Für alle Kinder in Wien soll einen Bewegungsraum fürs Rad lokal leicht erreichbar sein. Mit Spiel und Spaß lernen Kinder nachhaltige Mobilität kennen und bekommen einen sicheren Ort zum Erlernen und Üben des Radfahrens.

Frischer Wind für die Landstraße

Eine Begegnungszone mitsamt neuer Straßenbahnlinie soll die Landstraßer Hauptstraße attraktiver machen und die Wirtschaft ankurbeln.​

Visualisierung der Begegnungszone Landstraße Hauptstraße

Museum für Queere Kunst

In Wien befinden sich über 300 Museen, keines davon hat aber seinen Schwerpunkt auf queere Künstler*innen oder auf queere Kunst. Wir wollen, dass auch queere Kultur ein sichtbarer und beständiger Teil der Wiener Museumslandschaft wird.

Queere Jugendarbeit stärken: Wiens erstes Queres Jugendzentrum

Queere Kinder und Jugendliche stehen leider immer noch vor besonderen Herausforderungen. Homo-, Trans- und Interphobie sowie Diskriminierung sind in unserer Gesellschaft immer noch präsent und schränken Kinder und Jugendliche ein. Studien zeigen, dass unter LGBTIQ-Jugendlichen nach wie vor ein erhöhtes Suizidrisiko besteht. Wir wollen daher das bestehende Angebot der Wiener Jugendarbeit ausbauen und Wiens erstes Queeres Jugendzentrum bzw. Raum für queere Jugendarbeit schaffen. Zudem sollen bestehende Weiterbildungsangebote für betreffende erwachsene Mitarbeiter*innen der Stadt Wien bzw. der Einrichtungen der Wiener Jugendarbeit als auch Lehrer*innen weiter ausgebaut werden.

Wien zur „essbaren Stadt“ machen

In den vergangenen fünf Jahren haben wir Obstbäume auf der Donauinsel gepflanzt. Die reifen Früchte können die Wiener*innen für den Eigenverbrauch selbst ernten. Solche Naschgärten wollen wir in Zukunft in allen größeren Parks anlegen. Denn sie versorgen die Menschen einerseits mit gesunden Vitaminen und schaffen andererseits ein höheres Bewusstsein für die Umwelt. Alle Wiener*innen können Baumpat*innen werden und als solche gemeinsam mit den anderen und der Stadt Wien die Obstbäume pflegen und erhalten, wie das bereits in Favoriten und in der Donaustadt der Fall ist.

​Mit Bienen die Umwelt retten

Ohne Bienen, Hummeln und andere Insekten wäre unsere Welt öd und unsere Teller leer. Denn sie bestäuben Früchte und Pflanzenarten. Allerdings sind die Bienen weltweit in Gefahr. Ein verringertes Nahrungsangebot, ein Mangel an Nistplätzen, Pestizide und Bienenschädlinge bedrohen sie. In den USA ist es bereits Realität, dass Imker*innen von Feld zu Feld fahren, damit ihre Bienen für eine erfolgreiche Ernte sorgen. Das macht Obst und Gemüse teurer und zu Luxusgütern. Daher belässt die Stadt Wien Wiesen in Parkanlagen und anderen Grünflächen möglichst naturnah und gibt Imker*innen in der Stadt Platz für zahlreiche Bienenstöcke auf Dächern und anderen Flächen, die der Stadt Wien gehören. Jetzt fehlt nur noch das Verbot von Glyphosat und die Erlaubnis, neben der Kärntner Honigbiene auch andere Zuchtbienen einzusetzen.

Klima-Kreislaufwirtschaft

Wenn die Stadt ihre Schulen saniert und ihre Grätzel gestaltet – dann müssen wir sicherstellen, dass das Geld, das wir in den Klimaschutz und in die Milderung der Folgen der Klimakrise stecken, auch die soziale Corona-Krise dämpft. Und das geht einfach: Die Stadt kann soziale und Klima-Kriterien in jedes Vergabeverfahren nehmen. So kommen die Investitionen der Stadt Wien sozialen Betrieben und Initiativen zugute. Jeder Euro, den die Stadt Wien investiert, kann die Arbeitslosigkeit und den Klimakollaps bekämpfen. So macht die Stadt Wien Klimapolitik für morgen. Und schafft heute Jobs.

Wir machen die Innenstadt autofrei

Wir setzen auf weniger Verkehr, mehr Grün, bessere Luft, mehr Platz, um die Innenstadt für Bewohner sowie Besucher noch schöner zu machen​

Wir brauchen hunderte neue Bäume im Zweiten

Bäume sorgen für Abkühlung und Begrünung, sie sind zentral für ein angenehmes Mikroklima, laden zum Verweilen ein und erfreuen das Auge. Grünräume wie im Prater und am Donaukanal müssen wir schützen. Gemeinsam mit den Leopoldstädter*innen wurde das Ziel gesetzt, gegen die Klimakrise anzukämpfen. Eine der Maßnahmen ist es, hunderte Bäume im ganzen Bezirk zu Pflanzen.​

Wieden braucht leistbaren Wohnraum

Leistbares Wohnen ist auch in Wieden ein großes Thema. Ein Aspekt davon: Spekulatives Abreissen von Altbauten, um mit Neubauten mehr Gewinn zu erzielen. Dagegen wehren wir uns - Wohnen muss leistbar bleiben und die historischen Altbaubestände sollen erhalten bleiben.​

Kampf den Hitzeinseln in Mariahilf

Dichtverbaute Bezirke wie Mariahilf trifft die Klimakrise besonders hart. Es fehlt an Bäumen, an Begrünungen, an Sitzgelegenheiten im Schatten. Wir wollen flächendeckende Maßnahmen dagegen: Bäume und Bänke in jeder Gasse, offenes Wasser und intensive Begrünung von Häusern.​

Josefstadt: ​​Ein 4.000 qm großer Park vor dem Pfeilheim

Ein 4.000 Quadratmeter großer Park vor dem Pfeilheim soll auch die Josefstadt auf den Wien-Standard bringen, da dieser Bezirk nur zwei Prozent Grünfläche hat. Der gesamte Bereich von der Pfeilgasse bis zur Strozzigasse könnte dann mit 24 Bäumen, Beeten sowie einem Wasserspiel versehen werden.

Mehr Grün am Alsergrund

Der Neunte wird immer heißer. Begrünen wir Fassaden, lassen wir neue Wiesen blühen und pflanzen wir Schatten spendende Bäume.​

1.000 Bäume für Favoriten

Wir wollen mehr Grün in Favoriten schaffen.​

Neugestaltung des Parkpickerls

Wir wollen ein neues einheitliches Zonen- und Tarifmodell für das Parkpickerl und die Kurzparkzonen in Wien. Statt dem bisherigen Fleckerlteppich soll es ein klares und übersichtliches Modell geben, wo die Preise in den Außenbezirken günstiger und Richtung Zentrum teurer sein könnten und die Geltungsdauer vereinheitlicht wird. Auch der Schilderwald soll aufgeräumt werden.

Tempo 30 innerhalb des Gürtels

Es gibt sie schon in sehr vielen kleinen Straßen Wiens: Eine Tempobeschränkung auf 30 km/h. Wir wollen eine klare Regelung: Tempo 30 auf allen Straßen innerhalb des Gürtels. Die Reduktion des Tempolimits bringt eine erhebliche Reduktion gesundheitsschädlicher Schadstoffe, aber auch eine Verringerung der Lärmemissionen. Das bringt mehr Ruhe, bessere Luftqualität und vor allem noch mehr Sicherheit für die Kinder.

​Coole Straßen für ganz Wien

​Die Sommer werden zunehmend heißer. Öffentliche Plätze zur Abkühlung und Erholung sind gefragt. Diese sind gerade jetzt in Zeiten der Corona-Krise besonders gefragt. Denn nicht alle Wiener*innen haben das Glück, in einem eigenen Garten oder auf der eigenen Terrasse chillen zu können. Darum wollen wir die „Coolen Straßen“ in jedes Grätzl bringen und flächendeckend ausbauen. Hier sollen alle Wiener*innen Sitzgelegenheiten zum Verweilen vorfinden und Schatten und Abkühlung ohne Konsumzwang genießen können.

Wien als Stadt der kurzen Wege

Der Weg zur Arbeit und Schule, zum Einkauf, zur nächsten Grün-Oase und Gesundheits-, Sport- oder Kultureinrichtung soll nie länger als 15 Minuten dauern. Und zwar soll alles zu Fuß, mit dem Fahrrad oder den Öffis leicht und sicher zu erreichen sein. So können wir die Luft- und Lärmverschmutzung reduzieren, den lokalen Handel und die Nachbarschaft im Grätzel stärken. Zudem haben die Wiener*innen es leichter, Bewegung in den Alltag einzubauen und so ihre Gesundheit zu erhalten. Wie wichtig eine umfassende Nahversorgung ist, hat auch die Corona-Krise verdeutlicht. In diesem Sinn stärkt die Stadt der kurzen Wege auch die Resilienz der Bevölkerung.

Grüne Amtshäuser, Spitäler und Schulen

Klimaschutz bedeutet auch, Energie optimal zu nützen. Darum wollen wir eine Sanierungsoffensive für sämtliche Amtshäuser, Magistratsgebäude, Unternehmungen der Stadt Wien und speziell Krankenhäuser und Schulen starten. Ziel ist es, sämtliche Gebäude im Wirkungsbereich der Stadt Wien energieeffizient und klimaneutral zu machen. Geplant und finanziert werden sollen diese Renovierungsarbeiten über einen Energieeffizienz-Fonds, den wir einrichten wollen. So geht die Stadt Wien mit gutem Beispiel voran und schafft darüber hinaus wichtige Arbeitsplätze. Durch den geringeren Energieverbrauch rechnen sich diese Investitionen doppelt: jetzt wird die Wirtschaft gestärkt und in Zukunft werden die Kosten gesenkt.

Hitzeschutz für alle Gebäude​

Mit der zunehmenden Hitze ist es wichtig, Lebens- und Arbeitsräume so kühl zu halten, dass die Menschen sich darin wohlfühlen und gesund bleiben. Außen liegender Sonnenschutz, moderne Dämmung und kluge Kühlkonzepte zeigen hier große Wirkung. Solche Maßnahmen wollen wir in der Bauordnung für Neubauten und Stadtentwicklungsgebiete verankern und Sanierungsprojekte fördern.

Keine Dritte Piste und weniger Fluglärm

Der Fluglärm und die Abgase des Flugverkehrs belasten die Wiener*innen in starkem Ausmaß. Der Bau der Dritten Piste in Schwechat würde den Flugverkehr und damit auch die Belastung enorm steigern. Daher erteilen wir diesem Projekt eine klare Absage. Außerdem treten wir für ein absolutes Nachtflugverbot über Wien ein – mit Ausnahmen für Notfälle und Ambulanzflüge.

Rudolfsheim-Fünfhaus: Westbahnpark - die Donauinsel des Westens

2022 beginnen die ÖBB mit dem Verkauf von Teilen des Westbahnareals. Damit haben wir die einzigartige Chance, neuen Grünraum mitten in der Stadt zu schaffen: den Westbahnpark. Diese Grünzone wäre nicht nur ein Erholungsgebiet, sondern auch eine wichtige Schneise für kühle Wienerwaldluft. Sie filtert Schadstoffe und dient als riesige Klimaanlage mitten im Bezirk.​

Die Thaliastraße soll Begegnungszone werden

Wir wollen die Thaliastraße grüner und ruhiger machen.​

​​GESTALTEN WIR DAS HERZ VON HERNALS NEU

Der neue Elterleinplatz – wo die lebendige Begegnungszone Kalvarienberggasse auf eine kühle Gartenstraße trifft. Die sonnige Kalvarienberggasse wollen wir als Begegnungszone beleben. Nahversorgung, Kunst & Kultur, Schanigärten und schicke Auslagen bringen Jung und Alt ins Zentrum von Hernals. Die Rötzergasse soll eine kühle Promenade werden. Dort, wo unterirdisch der Alsbach fließt, stehen Brunnen und wachsen Bäume, laden Bänke zum Verweilen in einer Gartenstraße ein. So holen wir über Dornbach und Neuwaldegg den Wald in die Stadt!

Visualisierung des Elterleinplatzes als Begegnungszone

Währing soll mehr Jungbäume bekommen​​​

​Währing muss noch Grüner werden. Wir sorgen dafür!​

Tempo 30 im ganzen achten Bezirk

Weniger Lärm und mehr Sicherheit braucht die Josefstadt.​

Sichere Schulvorplätze am Alsergrund

​Die Corona-Krise hat es wieder deutlich gemacht: wir brauchen mehr Platz vor unseren Schulen. Autofreie Schulvorplätze sind sicherer und bieten Platz zum Spielen und sich Aufhalten.​

Der Meidlinger Markt soll kühler werden

Wir wollen den beliebten Treffpunkt im 12. Bezirk begrünen und mit kuturellen Veranstaltungen beleben.​

Dezentrale Kulturpolitik​

​Viele Teile Wiens sind mit kulturellen Angeboten unterversorgt. Kunst und Kultur sollen integrativer Bestandteil der Stadtentwicklung gerade auch in Stadterweiterungsgebieten sein. Ziel ist die Sicherstellung und das Ermöglichen von Kunst- und Kultur an dezentralen, aber auch an zentralen Orten Wiens. Insbesondere soll im 21. oder 22. Bezirk ein erstes Leuchtturmprojekt entstehen, um die kulturelle Nahversorgung zu gewährleisten.

Frauen in Kunst und Kultur: Equal Pay und Gleichstellung auf allen Ebenen

​Viele Kunstschaffende können nicht von ihrer künstlerischen Arbeit leben. Künstlerinnen trifft es noch härter: Schlechtere Bezahlung, Altersarmut oder Verzicht auf Kinder. Wir wollen das Geschlechterungleichgewicht auf allen Ebenen aufheben. Gendersensibilität in Ausschreibungen, paritätische Gremienbesetzung und eine gleich hohe Entlohnungen für Frauen. Überall aber insbesondere in der durch die Corona-Krise besonders gebeutelten Kultur.

KUNST.FEST.WÄHRING ausbauen

​Mit dem KUNST.FEST.WÄHRING hat das Kunst- und Kulturleben im Bezirk einen jährlichen Fixpunkt von hoher Vielfalt und Qualität bekommen. Das gilt es nun auszubauen und weiterzuentwickeln.​

​Mehr Platz für Menschen in Mariahilf

​Die Corona-Krise hat gezeigt, wie wichtig der öffentliche Raum für uns alle ist. Freiraum, Grün und Luft zum Atmen. In Mariahilf gibt es das meist nicht. Die meisten Gehsteige in Mariahilf sind zu schmal, dass ein aneinander vorbeigehen ohne Abstand kaum möglich ist. Zusätzlich nehmen Baustellenschilder, Müllsammelstellen, Ladestationen Platz sein. Wir fordern, diese Dinge am Fahrbahnrand zu platzieren. Fußgänger*innen brauchen mehr Freiraum.​

Wieden braucht 200 neue Bäume jährlich

Nur zehn Prozent der Bezirksfläche sind Straßenbäume und Parks. Wir wollen das ändern!​

Leopoldstadt: 3.700 qm großer Park im Alliiertenviertel

Im Alliiertenviertel soll ein neuer Park entstehen, welcher an Else Feldmann erinnert. Else Feldmann war eine österreichische Autorin, sozialkritische Journalistin und Opfer des Holocaust. Nachdem seit 2011 die Else-Feldmann-Gasse nicht mehr existiert, wird es Zeit, diese beindruckende Frau erneut zu ehren, indem ein Park nach ihr benannt wird. Dieser Park soll das Leben der Menschen genauso bereichern, wie Else Feldmann durch ihre Bücher und Artikel das Leben ihrer vielen Leser*innen bereichert hat, und immer noch tut.​

​Umweltfreundliche Mobilität statt Blechlawine

Die Stadt von morgen bietet Fahrradfahrer*innen, Zu-Fuß-Gehenden und den öffentlichen Verkehrsmitteln ausreichend Platz auf ihren Straßen. Insbesondere in Stadtentwicklungsgebieten werden Formen aktiver und klimafreundlicher Mobilität bevorzugt und von vornherein eingeplant. Parkplätze wird es nur mehr in Garagen geben, nur mobilitätseingeschränkte Menschen, der Lieferverkehr und Sharing-Angebote werden an der Oberfläche zu finden sein. Solche grünen Mobilitätskonzepte werden wir in Zukunft auch für Unternehmensstandorte, Betriebsgebiete und Einkaufszentren verstärkt einfordern. Ziel ist es, umweltfreundliche und aktive Mobilität zu fördern und so die CO2-Belastung drastisch zu verringern.

​​Kostengünstiges Carsharing als Alternative zum Auto

Das Carsharing-Angebot wird weiterentwickelt und zunehmend auf emissionsarme KFZ umgestellt. Ziel ist es, mit Carsharing eine kostengünstige, in Wien flächendeckend nutzbare Alternative zum Autobesitz zu haben. Auch die Unterstützung neuer Formen des Carsharings, wie z.B. privates, selbstorganisiertes Carsharing, soll ausgebaut werden.

​​​Margareten braucht ein neues Verkehrskonzept

Zu einem zukunftsfitten Margareten gehört auch ein komplett neues Verkehrskonzept, das mit einer durchdachten Grünraumplanung verschmilzt.​

Sozialer Wohn- und Städtebau

„Baurecht statt Verkauf“ ist das grüne Prinzip für leistbares Wohnen. Städtische Liegenschaften sollen auch weiterhin im Eigentum der Stadt Wien bleiben und für den sozialen Wohn- und Städtebau zur Verfügung stehen. Baurechtsverträge sind günstiger als Kaufverträge, diese Verbilligung wird im genossenschaftlichen Wohnbau 1:1 an die Mieter*innen weitergegeben.

​Mariahilf mach ma Grün

​Wiens Grüne Bezirksvorsteher*innen zeigen laufend, was mit mutiger Politik alles möglich ist. Mit Michi Reichelt als neuem Bezirksvorsteher wird auch Mariahilf diesen Mut zur Gestaltung erhalten.​

100 zusätzliche Bäume für Margareten

Für kühlere Bezirke muss eindeutig mehr Grün gepflanzt werden - auch in Margareten sehen wir viel Bedarf.​

​Döbling: Begegnungszone Obkirchergasse​​​

Wir wollen weniger Verkehr, dafür mehr Lebensqualität und mehr Kundschaft für die Gewerbetreibenden.​

Visualisierung der Begegnungszone Obkirchergasse

​Währings Märkte stärken

​Märkte sind wichtige Nahversorger und gleichzeitig soziale Treffpunkte. Beide Funktionen stellen sie in der Corona-Krise noch eindrücklicher unter Beweis. Währing ist einer von zwei Wiener Bezirken, die sogar drei Märkte haben: Kutschkermarkt, Johann-Nepomuk-Vogl-Markt und Gersthofer Markt sind auf ihre Art ganz unterschiedlich und doch alle drei wichtige Grätzlzentren im Bezirk. Wir fördern die Zusammenarbeit der Märkte untereinander, sorgen für gute Infrastruktur und stärken die Grätzlzentren durch kluge und attraktive Gestaltung des öffentlichen Raums.​

Sichere Radwege am Alsergrund

Radfahren ist klimaneutral, gesund und macht Spaß. Aber in Sachen Sicherheit ist noch viel zu tun! Mehr Protected Bike Lanes und die Öffnung von Einbahnen gehören für uns dazu!​

Mehr Geld für die Grätzl im Achten

Projekte, die bei uns im Bezirk entstehen, sollen von Anfang an finanziell unterstützt werden.​

Wieden braucht mehr verkehrsfreie Räume

Konsumfreier Raum ist im dichtbesiedelten Wieden sehr rar, deswegen wollen wir diesen schaffen: Orte, an denen Menschen zusammenkommen können.​

Kinderfreundliche Schulvorplätze im Zweiten

Die Sicherheit der Kinder schreiben wir ganz groß, deswegn setzen wir uns für Schulstraßen, sichere Vorplätze sowie den Bau von neuen Schulen ein.​

Wien spart Wasser

Wasser ist ein wertvolles Gut, das selbst in Europa aufgrund der Klimakrise in wenigen Jahrzehnten knapp werden könnte. Darum müssen wir heute die Weichen für die Zukunft stellen, indem wir den Trinkwasserverbrauch verringern und vor allem Regen-, Nutz- und leicht verschmutztes Abwasser wiederverwenden können. Das soll verpflichtend bei Neubauten und Sockelsanierungen, bei denen sämtliche Zu- und Ableitungen in Wohnhäusern erneuert werden, umgesetzt werden. Zugleich wollen wir in der Stadt ein intelligentes Regen- und Grauwasser-Management einführen, bei dem Regen- und leicht verschmutztes Abwasser entweder leichter versickern kann oder gezielt aufgefangen, gereinigt und wiederverwendet wird. Darüber hinaus sollen Kanalgebühren für Wasser, das etwa zum Bewässern von Gärten verwendet wird und versickert, gestrichen werden. Ebenso gehört der Leitungsverlust durch ein schnelleres Sanierungsprogramm der teilweise über 100 Jahre alten Leitungen minimiert. Das schafft gleichzeitig Jobs, die gerade jetzt benötigt werden.

Grow local – buy local

Saisonalen Produkten wird Vorrang eingeräumt. Innovationen in der Lebensmittelproduktion (z.B. Vertical Farming, Aquaponik) sollen gefördert und verstärkt genutzt werden. Dadurch wird die Nahrungsmittelproduktion in der Stadt ausgebaut und die daraus resultierenden kurzen Transportwege sind ein Beitrag zum Klimaschutz.

​Hietzing: Altgasse wird Begegnungszone

​Wir wollen die Altgasse in Hietzing begrünen und zur Begegnungszone umgestalten. Ein gemeinsamer Ort für Jung und Alt: hier kann man sich mit Freund*innen treffen, Kaffee trinken, shoppen oder sich einfach nur aufhalten. Durch mehr kühlen schattenspendende Bäume, bequeme Sitzgelegenheiten und den abwesenden Verkehrslärm lädt die Neue Altgasse zum Verweilen ein. Sie wird zu einem Ort, an dem man bleiben möchte, wo man hingeht, um dem Alltagsstress zu entkommen und für eine Minute abzuschalten. Straßen können so viel mehr als einfach Straßen sein, das ist unser Ziel für die Altgasse.​

Visualisierung der Altgasse als Begegnungszone

​Autofreie Rahlgasse

​Stellplätze oder Bewegungsfreiheit für Schüler*innen? Die beidseitig dicht verparkte Rahlgasse, bei der er sich ohnehin um eine Sackgasse und Wohnstraße handelt, soll autofrei werden. Wir fordern mehr Freiraum in Mariahilf.​

​​Wir fordern 1.000 Bäume für die Josefstadt

Um den Klimawandel auch in der Josefstadt abzufedern, wollen wir 1.000 Bäume pflanzen.​

Favoriten braucht mehr Rasengleise

Wir wollen mehr Schienenstraßen begrünen und so für ein besseres Mikroklima sorgen.​

Mehr Sicherheit am Gersthofer Platzl

Wir wollen, dass das Platzl endlich aufatmen kann, dass es endlich mehr Platz, mehr Sicherheit und mehr Grün am Platzl gibt. Mit der vorliegenden Planung wird das Gersthofer Platzl zwischen Währinger Straße und Gentzgasse zu einem attraktiven und verkehrssicheren Grätzlzentrum.

Visualisierung vom sicheren Gersthofer Platzl

Alsergrund: ​Verkehrsberuhigung in der Hörlgasse

​Die stark befahrene Hörlgasse hat eigentlich Potenzial. Wir setzen uns ein für mehr Platz für Kinder, Fußgeher*innen und Radler*innen, mehr Grün, sichere Schulwegen und beschattete Verweilzonen​.

Radnetz in Wieden muss ausgebaut werden

​Radfahren wird immer beliebter. Wir wollen mehr Platz dafür schaffen!​

Praterstraße soll zum Boulevard werden

Die Praterstraße soll neugestaltet werden, statt Fahrbahn und Verkehrslärm ist ein Boulevard mit frischer Luft geplant. Mehr Bäume laden zum Flanieren und gemütlichen Sitzen ein. Als Geschäfts- und Einkaufsstraße gewinnt die Straße durch die Verkehrsberuhigung und die weiteren Belebungsmaßnahmen an Beliebtheit. Die Radfahrer*innen bekommen Platz, das bedeutet mehr Sicherheit für alle!​

Nahversorung stärken

​Die Nahversorgung ist aus sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Gründen eine wesentliche Säule Grüner Wirtschaftspolitik. Durch nachhaltige Stadtentwicklung,  intelligente Infrastruktur- und Verkehrspolitik, Attraktivierung des öffentlichen Raums und Zwischennutzungen, aber auch durch gezielte Förderung und Kooperation mit dem ansässigen Handel wird die Nahversorgung gestärkt. Dadruch wird der Anreiz für Einkaufszentren am Stadtrand möglichst gering gehalten. Und das alles im Umkreis von 15 Minuten zum eigenen Lebensmittelpunkt.

Bürger*innenkraftwerke für ganz Wien

In Pilotprojekten, wie etwa im „Viertel Zwei“ in der Wiener Krieau, wurden bereits Photovoltaik-Anlagen auf die Dächer der Wohnhäuser montiert. Sie wandeln das Sonnenlicht umweltfreundlich und kostensparend in Strom um. Die erzeugte Energie gehört allen Bewohner*innen und wird auf die beteiligten Haushalte aufgeteilt. Solche Energie-Gemeinschaften und Bürger*innen-Kraftwerke wollen wir in ganz Wien fördern. Eine Service-Agentur soll Bürger*innen und Strom-Anbieter*innen informieren und bei der Umsetzung beraten und begleiten. Um diese Formen von Beteiligung leistbar und effizient aufzusetzen, sollen die Kosten für Projektierung und Herstellung gefördert werden. Denn nur gemeinsam werden wir die Energiewende schaffen und können für eine sichere und für alle leistbare Energiezukunft sorgen.

Wahlrecht für alle Wiener*innen

Der Anteil der Wiener*innen ab 16 Jahren ohne Wahlberechtigung auf Gemeinde-, Landes-, und Bundesebene hat sich seit 2002 fast verdoppelt, schon über 30% dieser Altersgruppe dürfen in Wien nicht wählen, obwohl sie hier arbeiten und ihre Steuern zahlen. Das wollen wir ändern und fordern mehr demokratische Teilhabe: das aktive Wahlrecht für alle Wiener*innen ab dem 16. Lebensjahr für Bezirksvertretung, Gemeinderat und damit auch für den Landtag, sowie das passive Kommunalwahlrecht auch für Drittstaatsangehörige auf Bezirksebene. Uns ist bewusst, dass dies einer Änderung der Bundesverfassung bedarf, dennoch dürfen wir diese stetige Entdemokratisierung nicht hinnehmen.

Selbständige Mobilität für ältere Menschen

Die Stadtgestaltung soll mehr Rücksicht auf die Bedürfnisse älterer Menschen nehmen, z.B. durch die Geschwindigkeitsreduktion des Autoverkehrs, übersichtliche Querungen und gute Sichtbeziehungen an Kreuzungen und bei Schutzwegen. Und nicht zuletzt: es braucht ausreichend Sitzmöglichkeiten im öffentlichen Raum. Sich ab und zu hinsetzen und kurz im Schatten ausrasten zu können, ist für viele ältere, aber auch mobilitätseingeschränkte Menschen entscheidend dafür, ihre Wege selbständig zu Fuß erledigen zu können.

Ein Museum der Migration für Wien

Wir fordern: Die Finanzierung eines unabhängiges und nicht-staatliches Museum der Migration, um niederschwellig die Facetten, gesellschaftliche Herausforderungen und Chancen von Migrant*innen in Wien und Österreich sichtbar zu machen. Mit einer eigenen Dotation ausgestattet soll dieses Museum inhaltlich von jenen gestaltet werden, die sich in ihrer täglichen Arbeit mit Migration und Integration auseinandersetzen (müssen).

Floridsdorf: Neue Flaniermeile zum Schlingermarkt

Eine gute, attraktive Fußverbindung holt den Schlingermarkt ins Zentrum: der Pius-Parsch-Platz mit der Promenade zur Angererstraße ist bereits jetzt ein beliebter Fußweg und Aufenthaltsort. Wir Grüne meinen: diese Qualität soll über die Kreuzung Angererstraße bis zum Markt weitergezogen werden. Die Schleifgasse ließe sich durch Schanigärten, Begrünung und Sitzmöbel zu einem angenehmen Platz zum Verweilen umgestalten.

Visualisierung der Schleifgasse

Angebote für Psychische Gesundheit ausweiten​​

​​​In Wien stehen nach wie vor zu wenige Gesundheitskassenplätze für Psychotherapie für Erwachsene und Kinder zur Verfügung. Wir wollen mehr Psychotherapieplätze auf Krankenschein, mehr gratis Therapieplätze und eine Verbesserung der Versorgungslage durch mehr fachspezifische Praxisgemeinschaften.

Hebammen stärken – Selbstbestimmte Geburt ermöglichen

Jede Schwangere hat Anspruch auf die freie Wahl des Geburtsortes und auf Unterstützung durch eine Hebamme. Der Hebammenberuf wird traditionell und mehrheitlich von Frauen* ausgeübt, mit den üblichen Begleiterscheinungen: geringe gesellschaftliche Anerkennung und schlechte Bezahlung. Wir finden, die Wiener Hebammen verdienen mehr Lohn, mehr Wertschätzung und bessere Arbeitsbedingungen.

​​Respektvolles Miteinander an Wiener Schulen stärken

Abwertungen aufgrund von Geschlecht, Herkunft, sexueller Orientierung, Religion oder Weltanschauung werden in Wiens Schulen mit externen Expert*innen bearbeitet. Mit professioneller Begleitung wird eine wertschätzende Schulkultur entwickelt. Das Programm „RESPEKT – Gemeinsam Stärker“ zur Förderung eines respektvollen Miteinanders zwischen Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern an Wiener Schulen soll weitergeführt und ausgeweitet werden.